Corona und die MindestlöhnerInnen

Ich bin weder Arzt noch Virologe, deshalb erspare ich mir medizinische Ausführungen zur Corona – SARS-COV-2 – “Epidemie/Pandemie“. Obwohl ich mich natürlich frage: „Warum werden Messen abgesagt aber keine Fußballspiele?“ Das wird seinen Grund haben, aber egal.

Was mich vielmehr interessiert ist die Frage: „Wer bekommt eventuelle staatliche Hilfen?“

Ich gehe mal von dem Szenario aus, dass Bund, Länder und/oder Kommunen letztendlich Hilfen für Umsatzausfälle bereitstellen und ausreichen werden. Es ist eigentlich klar an wen – z.B. an Lufthansa, Deutsche Bahn, Hotelketten, Messeveranstalter und Großindustrie.

Diese haben aber viele Leistungen, wie Reinigung, Catering und ähnliches outgesourct, also an externe Dienstleister vergeben. Dabei gibt es nicht selten den Fall, dass die Externen mehr Personal in der Firma bereitstellen als die Firma selbst.

Wenn also die o.g. Firmen Ausfallgelder bekommen – kommt dann etwas bei den Externen, deren Mitarbeiter meist im Mindestlohnbereich arbeiten, an?

Oder werden diese eventuell von den, dann staatlich unterstützten, Auftraggebern noch dazu gezwungen auf eigene Kosten Hygienemaßnahmen zu treffen und wird eventuell sogar noch um die Preise gefeilscht – wegen der Ausfälle?

Ich vermute, dass auch diese Epidemie/Pandemie auf dem Rücken der MindestlöhnerInnen ausgetragen wird.

Bild von Pete Linforth auf Pixabay

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