Reden wir darüber

Wenn die Diktatur wiederkommt, dann wird sie sagen: "Danke Demokratie, dass Du für mich die optimalen Voraussetzungen geschaffen hast." [Thomas Köhler]

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Es ist schön Pirat zu sein!

Schön Pirat zu sein – ich weiß das hat geradezu das Potential zum Gassenhauer, aber für mich ist der Sinn ein anderer. Als Ingenieur muss ich in der heutigen politischen Landschaft der Piratenpartei nahe stehen oder angehören. In den anderen Parteien regieren Buchhalter – die natürlichen Feinde des Ingenieurs.

Pirat und Ingenieur

Ich denke es ist allen LeserInnen klar, dass mit Pirat nicht der Typ mit Holzbein, Augenklappe und Papagei auf der Schulter sondern „politischer Pirat“ also AnhängerIn oder Mitglied der Piratenpartei gemeint ist. Wie passt der Ingenieur dazu? Per Definition ist der Ingenieur ein Visionär, er will sich mit Entwicklungen von Dingen befassen und nicht in erster Linie mit Finanzen. Da passt er nicht in „normale Parteien“ – in einem Artikel beschrieb ich das so:

„Einleitend sei gesagt, dass die deutsche Politik, nicht nur beim Thema Verkehr, scheinbar norddeutsch-protestantisch-nüchtern dominiert ist. Sie hat den Spruch, den Helmut Schmidt 1980 von sich gab, verinnerlicht:

Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.“

Kurz gesagt: Wir leben in einer Krämer-Republik. Statt ein Ziel zu formulieren, die Lösung zu erarbeiten und dann die Finanzierung zu prüfen wird fanatisch auf das Geldsäckel geschaut und aus diesem heraus entschieden.“

Der Ingenieur hat aber ein Ziel, ob selbst entwickelt oder vorgegeben, etwas funktionierendes zu bauen. Erst dann braucht er Geld um das zu tun.

Einfügung

Der Ingenieur ist selbstverständlich als Synonym zu sehen, es geht um Menschen die visionär und zielorientiert denken und arbeiten. Ich habe zweimal im Fernstudium studiert, das erste Studium schloss ich als „Ingenieur für Maschinenbau / Kraftfahrzeugtechnik“ ab – das ist meine Passion. Das zweite (ungeliebte) Studium „Ökonomie des sozialistischen Binnenhandels“ habe ich vor der Diplomarbeit abgebrochen. Es sollte mich zur Verwaltung des Mangels befähigen – somit wäre es geradezu der ideale Einstieg in die oben beschriebene Politik. Wenn ich hier von Pirat und piratig schreibe, so entspricht das meinem Verständnis von Piraten-Politik und es sind nicht nur Mitglieder der Piratenpartei gemeint.

Pirat vs. Ökonom

Der Pirat, oder auch Ingenieur/Visionär, und der Ökonom sind nicht etwa Feinde – entscheidend für das „piratige Herangehen“ in der Politik ist eben die Reihenfolge. Am Beispiel „digitale Bildung“, einem typischen Piraten-Thema, zeigt sich das.

Digitale Bildung – „ökonomisch“

Die jetzige, vorgeblich ökonomische, Vorgehensweise sieht wie folgt aus: Auf Grund des Drucks aus der Bevölkerung und der Industrie wird der Finanzminister (der mit dem Geldsäckel) aufgefordert mal in die Kasse zu schauen was an Geld für dieses Thema da ist. Er sagt 5 Milliarden Euro kann er bereitstellen, es folgt das Gerangel im Bundesrat zu der Frage ob die Länder es nehmen dürfen oder wollen, dann wird es aufgeteilt. Es wird auf die Länder aufgeteilt und von dort auf die Kommunen und Schulen – was wirklich damit geschehen soll ist unklar – Hauptsache es ist digital. Hier hat der Ökonom, irgendwie der der ich werden sollte – also der Mangelverwalter, das Primat.

Digitale Bildung – piratig

Die piratige oder auch Ingenieur-mäßige Herangehensweise wäre nun gewesen erst einmal zu klären was „digitale Bildung“ ist. Auf jeden Fall ist es nicht das Scannen einer Fibel von 1980 und deren Bereitstellung als PDF, wie es unter dem Primat des Ökonomen möglich ist. Zuerst eine Befragung von LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern – nicht von Bildungspolitikern. Dann die Hinzuziehung von Wissenschaftlern der entsprechenden Fachgebiete. Die technische Umsetzung, bevorzugt mit Open Source Software, als nächster Schritt. Erst dann steht die Frage der Finanzierung. Das wäre, meiner Meinung nach, die richtige Herangehensweise gewesen. Wenn Schulen, SchülerInnen, Eltern und WissenschaftlerInnen das Konzept mehrheitlich vertreten, dann wäre dem Bundesrat nichts anderes als Zustimmung übrig geblieben. Und es wäre etwas dabei heraus gekommen.

Digitale Bildung – Einfügung

Während ich am Artikel schreibe, kommt die gute Nachricht „Sachsen bekommt 250 Millionen Euro für Digitale Bildung!“ Die zu erwartende schlechte Nachricht, aus Sicht des „Ingenieur-Piraten“ folgt auf dem Fuße. Sie lautet „Wir haben jetzt Geld – nun müssen wir uns Gedanken machen wie wir es ausgeben.“ So die, immerhin regierende, CDU, die sagt:

„Wir stehen in den Startlöchern und haben bereits eine Landesförderrichtlinie in Arbeit. Auch die Gespräche mit den Kommunen und den freien Schulträgern laufen derzeit, um den Einsatz der Mittel zu regeln“

Die Linken dagegen wollen einen „Laptop für jeden Schüler“ was in Zeiten von Smartphone und Tablet durchaus antiquiert klingt. Immerhin fordern sie unisono mit der CDU:

„Wir brauchen jetzt dringend eine Strategie zur Digitalisierung der Dresdner Schulen“

Vergleicht bitte den vorstehenden Absatz, ich sehe genau hier das Problem des vorhandenen Geldes und des Mangels an Plan.

Pirat vs. McKinsey

Hier besteht tatsächlich eine Unverträglichkeit, fast könnte man von Feindschaft sprechen. McKinsey steht hier natürlich nicht als Firma sondern als Synonym für das ausufernde Berater-Unwesen in der politischen Landschaft. Bevor ein Projekt nach den oben angeführten falschen Kriterien durchgeführt wird, werden erst einmal Berater ins Haus geholt die einen Teil der vorgegebenen Investitionssumme verbrauchen um die Wirtschaftlichkeit – nicht die Sinnhaftigkeit – zu prüfen.

Pirat und Politik

Ich habe hier Pirat und Ingenieur als synonyme Begriffe gesetzt, weil ich den Begriff der „Ökonomisierung der Politik“ ad absurdum führen will. Die oben beschriebene „piratige Herangehensweise“ ist gleich der, die erfolgreiche Unternehmen auszeichnet. Man sagt dort seltener „visionär“ – eher „zukunftsorientiert“ – der Entwicklungsweg ist aber der gleiche. Nur die angeblich ökonomisierte Politik arbeitet anders. So kommt es zu Verwerfungen, wenn z.B. bei Hartz IV die Ausgaben für die Durchsetzung von Sanktionen höher sind als die „Einsparungen“. Vom moralisch verwerflichen Ansatz der Sanktionen will ich hier nicht reden – das würde das Thema sprengen. Der piratige Politikansatz wäre also:

  1. Was wollen wir tun?
  2. Wie machen wir das?
  3. Wie bezahlen wir das?

Das ist schlicht und ergreifend vernünftiger und menschlicher als die Frage „Wie viel Geld haben wir? – Wie verteilen wir das? – Was machen wir damit?“ Wobei die letzte Frage dem Empfänger überlassen bleibt, wenn der Geldgeber dann nicht einverstanden ist kann er Widerspruch einlegen und bestenfalls die Ausführung verzögern bis das Geld nicht mehr zur Verfügung steht.

Pirat und Internet

„Piraten haben doch nur das Internet im Sinn“ wird oft gesagt – es wird dabei beabsichtigt oder unbewusst übersehen, dass genau das die Stärke der Piraten ausmacht. Wie ihre Namensgeber auf den Weltmeeren, so sind die Piraten im Internet unterwegs. Sie organisieren sich dort – tauschen sich aus – teilen Ideen – entwickeln Lösungen – diskutieren diese – verbessern oder verwerfen sie und machen sie öffentlich. Crowdworking, Cloudworking, Crowdfunding und ähnliches sind für Piraten normal. Sie machen, zum großen Teil in ihrer Freizeit, das was die Arbeitswelt der Zukunft ausmachen wird.

Fazit

Es ist schön Pirat zu sein – es ist nicht nur schön, es ist für den Ingenieur und andere Visionäre die ziel- und ergebnisorientiert arbeiten geradezu unabdingbar.

Es wird Zeit, dass die Profis des modernen Arbeitens in die Politik einziehen um frischen Wind hinein zubringen – nicht nur heiße Luft.

Um den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner zu erwähnen: Er warf den Klimaschutz-Aktivisten um Greta Thunberg mangelndes Wissen vor und forderte sie auf Profis ihre Arbeit machen zu lassen:

Wir brauchen Profis mit Visionen in der Politik!

Ich stelle mich dem als Ingenieur und Pirat.

Hier stehe ich – ich kann nicht anders:

Ich werde wieder die Piratenpartei bei der Europawahl wählen!

Ich kandidiere bei der Stadtratswahl in Leipzig für die Piratenpartei!

* Martin Luthers Spruch schien mir passend, obwohl ich nicht gläubig bin.

Gott helfe mir!*

Disclaimer: Ich hasse das, jedoch ich denke es ist notwendig weil in den (a)sozialen Medien Menschen über den Ingenieur herziehen werden. Ingenieure entwickeln und bauen Waffen, Ingenieure haben Vernichtungslager gebaut und so weiter und so fort. Normal denkende LeserInnen werden verstanden haben, dass es hier um den Ingenieur als Synonym für eine Arbeitsweise geht. Es ist wichtig, für wen und mit welchem Ziel der Ingenieur arbeitet – bei mir ist das klar.

Bildnachweis: under CCO by OpenClipart-Vectors

Das Geld und Heisenberg

Auf Google+ am 04.10.2011 veröffentlicht.

Alle reden vom Geld und von der Euro Krise. Ich habe mal versucht rauszufinden, wo das Geld nun eigentlich ist. Vielleicht kann mir ja jemand sagen, wo ist der Denkfehler?
Der Text ist allerdings sehr lang – es muss ihn ja keiner lesen. Und immer dran denken, ich bin kein Profi.
Das Geld und Werner Heisenberg, das ist natürlich paradox, was hat Heisenberg mit Geld zu tun. Ich bin auch weder Physiker, oder Mathematiker noch habe ich einen Abschluß in einem relevanten Fach.
Aber zur Überlegung von mir sei folgendes gesagt. Gestern Abend in der Tagesschau war ein Beitrag über den Euro-Rettungsschirm. In diesem war beschrieben, wie man mit dem vorhandenen Geld den 8fachen Betrag erzielen und somit ausreichen kann.
Nun sind ja in den letzten Wochen und Monaten viele Meldungen auf uns eingeprasselt, aus denen zu schließen ist, dass:
1. Die Staaten kein Geld, sondern Schulden haben
2. Die Banken kein Geld haben, sie brauchen es von der EZB
3. Die Fonds kein Geld haben, sie haben sich verspekuliert
4. Ich habe sowieso kein Geld (das war aber keine Meldung wert, somit ist es irrelevant).

Also habe ich mal darüber nachgedacht, wo das Geld nun eigentlich ist – wenn keiner welches hat.

Man sagt ja immer ganz trivial, dass Geld zirkulieren muss. Und da kommt nun Heisenberg und seine Unschärferelation ins Spiel.
Da wir nach dieser ja nicht erkennen können wo das Geld gerade ist wenn es zirkuliert (was es ja angeblich muss), müsste man also theoretisch das System anhalten und nachschauen.

Aber erst mal zum Versuch.
Heisenberg sagt im 2. Satz zur Unschärferelation:
Es ist nicht möglich, den Ort und den Impuls eines Quantenobjektes gleichzeitig exakt zu messen.

Wenn wir das Geld als Quantenobjekt betrachten, dann können wir also entweder sehen wo es ist, oder wohin es sich mit welcher Geschwindigkeit bewegt. Niemals beides.

Leider können wir aber das System nicht anhalten, also behelfen wir uns mit einer Hilfskonstruktion.

Wir nehmen eine Black Box (oder einen anderen geschlossenen Raum) und setzen dort Versuchspersonen als Objekte hinein. Festgelegt ist die Geldsumme, die diese haben und die Objekte, die im Sinne der Ökonomie geldwert sind. Wir betrachten vereinfacht die Zahl der Objekte und die Summe des Geldes als feststehend und nicht veränderlich. Und nun spielen wir Monopoly.

Solange der Austausch auf der normalen Basis (Spielregeln des klassischen Monopoly) funktioniert, passiert nichts. Ein Spieler gewinnt, die Summe bleibt gleich und egal ob wir den Ort oder den Impuls des Geldes bestimmen, eines von beiden ist stets eindeutig feststellbar.

Meist endet das Spiel weil einer alles hat, oder weil es langweilig wird. Und mit dieser langweiligen Variante mache ich jetzt weiter.
Aber zuvor eine Einfügung. Wenn ich das Monopoly-Spiel als volkswirtschaftliches Modell betrachte, dann hat das natürlich so seine Macken. Es ist unvollständig, es gibt kein Wachstum und keine anderen volkswirtschaftlichen Indikatoren. Das ist mir auch bewusst. Aber ich habe ein Modell. Dieses hat Spieler, eine Bank, volkswirtschaftliche Werte und Geld. Darum geht es ja.
Zur Bank. Im ursprünglichen Fall, wie hier beschrieben, verwaltet sie das vorhandene Geld, also unsere festgelegte Summe. Sie sammelt es ein und reicht es aus, sie fungiert quasi als Steuerbehörde und Bank. Das reicht in dem Fall auch. Sie hat einfach den Auftrag das Spiel zu ermöglichen.

Was nun tun, wenn das Spiel langweilig wird? Langweilig bedeutet, die Claims sind abgesteckt, Einnahmen und Ausgaben unserer Spieler halten sich in etwa die Waage, es ist nicht absehbar, dass einer gewinnt oder verliert.

Wir ändern die Spielregeln.

Die Ausgangsbedingungen bleiben gleich, aber wir schicken drei neue Spieler in unseren Raum. Diese haben nichts, wirklich nichts.
Das sagen wir den anderen aber nicht, sondern die anderen erfahren, dass diese neuen Spieler über unbegrenzte Geldmittel verfügen. Dieses Geld ist allerdings nicht als materielles Geld (Geldscheine) vorhanden. Es liegt auf Konten bei einer Bank aus einem anderen Spiel.

Die neuen Spieler fungieren nun als Kreditgeber. Das heißt, sie geben unseren Altspielern Kredite auf neu angelegten Konten. Die Höhe der Kredite und der Zins bemißt sich nach dem Besitz des jeweiligen Spielers und der mathematischen Wahrscheinlichkeit seiner Einnahmen.

Was passiert nun?
Es entsteht ein Ungleichgewicht. Der Spieler mit den billigen Straßen hat zwar eine höhere Wahrscheinlichkeit von Einnahmen, diese sind aber geringer. Also bekommt er Kredit zu schlechteren Konditionen. Ist aber erst mal uninteressant, wir wollen ja das Geld verfolgen.

Es würde ja nichts weiter passieren, wenn die sonstigen Spielregeln bleiben. Also geben wir den Markt frei. Das heißt, jeder kann die Miete für die Straßen, Bahnhöfe usw. selbst bestimmen. Und die Bank kann die Ereigniskarten, LOS-Summe und die Gefängniskaution ebenfalls frei gestalten. Das bedeutet, die Bank steigt nun auch als Spieler ein.

Nun wird es interessant, es wird nämlich umbewertet. Die Ereignisse mit der höheren Wahrscheinlichkeit sind jetzt die hochwertigen, weil man ihnen ja schlechter ausweichen kann. Wer vorher reich war, der ist jetzt benachteiligt bei der Kreditaufnahme. Die Badstrasse ist mehr wert als die Schlossallee.

Jetzt halten wir mal kurz das Spiel an und schauen nach wo das Geld (ich meine das Ausgangsgeld) ist.
Unsere neuen Spieler haben für die alten Spieler und die alte Bank Konten eröffnet, ihnen Kredite eingeräumt (ohne Geld zu haben) und die Rückzahlung in unserem Spielgeld entgegen genommen. Das Geld ist also jetzt teilweise bei den drei Spielern. Bemerkenswert ist, dass unsere Bank, die nun ebenfalls als Spieler fungiert, das Gleiche getan hat. Sie musste es, da die Einnahmen aus den mathematisch nicht vorhersehbaren Ereignissen (Ereigniskarten), trotz freier Gestaltung, die Ausgaben für das Überschreiten von LOS nicht deckten. Die Altbank hat ja laut der Spielregel den Auftrag das Spiel am Laufen zu halten.
Somit zirkuliert das gesamte „Spielgeld“ von den Altspielern und der Altbank zu den neuen Spielern und zurück. Rechnerisch besitzen unsere Altspieler sowohl Geld als auch Werte. Allerdings haben alle auch Schulden.
Bemerkenswert ist allerdings, dass die im Umlauf befindliche (ab hier nenne ich sie virtuelle) Geldsumme ein Vielfaches der eigentlichen Geldsumme beträgt.

Das Spiel läuft wieder an und den drei neuen Spielern wird es nun langweilig. Die anderen sind damit beschäftigt ihren Besitz zu wahren und zu mehren – ganz klassisch.

Wir schicken also einen neuen Spieler dazu, Ausgangsbedingung wie die drei letzten. Diesen sagen wir aber insgeheim, dass der tatsächlich Geld hat.
Er fängt nun an den drei Bankern (ich nenne sie jetzt so) die Kredite der Altspieler abzukaufen. Natürlich nicht im Block, er spricht mit jedem unter dem Siegel der Vertraulichkeit.
Er bietet ihnen nämlich an, ihm die Kredite (also Schuldtitel) zu übergeben, dafür bekommen sie von ihm ein Wertpapier mit garantierten Einnahmen. Wie können sie widerstehen, gibt es doch keinen Ärger mehr mit säumigen Zahlern.
Was sie aber nicht wissen, sie kaufen die Schuldtitel der anderen in neuer Verpackung. Wie funktioniert das? Der neue Spieler kauft die Schuldtitel etwas unter dem (hier bereits schon virtuellen) Wert, schreibt seinen Namen darauf und gibt einen etwas höheren Zinssatz.
Nun treibt er das Geld von den ersten Spielern und unserer Altbank ein.

Die umlaufende virtuelle Geldsumme erhöht sich weiter um ein Vielfaches, wenn wir das System anhalten, dann sehen wir unser ursprüngliches Geld immer noch verteilt, allerdings nun mehr als Zahlungsmittel für kleine Beträge. Der Rest funktioniert über virtuelles Geld.

Am Anfang haben wir das virtuelle Geld mit Zetteln verwaltet, der Banker hat die Summe aufgeschrieben, aber ab dieser Stufe spätestens geht das nicht mehr, wir machen es jetzt mit dem Computer.

An der Stelle breche ich den Versuch ab. Ich spiele Gott und nehme das tatsächliche Geld aus dem Spiel.

ERROR
Das Spiel läuft auch ohne Geld weiter.

Ich halte es an und schaue nach (Heisenberg) es gibt eine Menge von Impulsen, aber ich finde kein Geld.

Fazit:
Nach der gedanklichen Betrachtung des beschriebenen Experimentes ist die Existenz von Geld nicht zwingend erforderlich um ein globales Wirtschaftssystem zu betreiben.
Es gibt gar kein Geld – Wir glauben nur daran.

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